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Gemeinschaftliche Resolution zum Bau des Kramer-Tunnels Auf Initiative des Fremdenverkehrsvereins Garmisch-Partenkirchen e.V. haben nachstehend aufgeführte Institutionen die folgende gemeinschaftliche Resolution zum Bau des Kramertunnels verfasst:
„Die Unterzeichner dieser Resolution fordern hiermit alle für den Bau des Kramertunnels verantwortlichen Entscheidungsträger und Politiker der Marktgemeinde und des Landkreises auf, unmittelbar alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherstellung des schnellstmöglichen Baubeginns des Kramertunnels zu ergreifen, um die Fertigstellung des Tunnels zur Ski-WM 2011 zu realisieren. Gleichzeitig richten wir einen eindringlichen Appell an den Bund Naturschutz, den Bau nicht durch Einsprüche zu verzögern oder sogar zu verhindern. Der Bau des Kramertunnels ist für Garmisch-Partenkirchen eine unerlässliche Maßnahme, um eine nachhaltige Entwicklung der Marktgemeinde zu ermöglichen und damit den BürgerInnen und Gästen gleichermaßen ein lebenswertes und zukunftsorientiertes Zuhause zu bieten. Wir respektieren das Bemühen des Bundes Naturschutz, die mit dem Tunnelbau verbundenen Eingriffe in die Natur auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Es kann und darf jedoch nicht sein, dass dabei keine Rücksicht auf die berechtigten Sorgen einer großen Mehrheit der BürgerInnen der Marktgemeinde genommen wird und ihr berechtigtes Verlangen nach Gesundheit und Sicherheit einfach übergangen wird. Die vom Bund Naturschutz angestrebte alternative Trassenführung hat - das haben die intensiven Bemühungen auch auf höchster politischer Ebene der letzten Jahre gezeigt – keinerlei Aussicht auf Erfolg. Jede auch noch so ernst gemeinte Anstrengung des Bundes Naturschutz in diese Richtung ist gleichbedeutend mit dem Ende des Kramertunnels. Wir fordern den Bund Naturschutz deshalb eindringlich auf, seine ablehnende Haltung zum Bau des Kramertunnels zu überdenken und sich nicht gegen die große Mehrheit der Bevölkerung zu stellen.“ autorisiert von: Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband Wolfgang P. Zunterer Fremdenverkehrsverein Garmisch-Partenkirchen e.V. Thomas Sprenzel Gewerbeverband Garmisch-Partenkirchen Karl Hartenstein Hotels in Ihrem Sinne Gaby Janetz Lokale Agenda 21 Prof. Dr. Wolfgang Seiler Skål-Club Garmisch-Partenkirchen Toni Biersack V.i.S.d.P.: Heiko Düsterhöft Fremdenverkehrsverein Garmisch-Partenkirchen e.V. p.a. Düsterhöft Consulting Beratung für Hotellerie, Tourismus und Heilbäderwesen D-82467 Garmisch-Partenkirchen, Höllentalstraße 45 Tel. 0 88 21 – 90 89 81 + Fax 0 88 21 / 90 89 83 info@duesterhoeft-consulting.de + www.duesterhoeft-consulting.de |
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Wir haben Angst Herr Dr. Keller ! Angst, dass wir, unsere Kinder und Enkel weiter mit lebensbedrohlichen Immissionen durch den Straßenverkehr leben müssen. Angst, dass für Garmisch-Partenkirchen die wichtige Einstufung als heilklimatischer Kurort verloren geht und damit der Wirtschaftszweig Tourismus noch stärker leidet. Den, der abseits vom Transitverkehr wohnt und mit einer guten staatlichen Pension versehen ist, kümmern solche Ängste natürlich nicht . Die Meinung der Bürgerinitiative 2Tunnel war stets, dass die ursprüngliche Trasse unter dem US-Gelände und ein Tunnelausgang im Tal besser wäre. Aber es bringt nichts, ein Ziel zu verfolgen, das nicht erreichbar ist. Wie soll ein Projekt mit Kosten von über 100 Mio. € realisiert werden ohne einen Sonderetat, wenn normal für Oberbayern und Schwaben nur 50 Mio € jährlich zur Verfügung stehen? Und Sie fordern eine Lösung, die mindestens noch 25 Mio € mehr kostet. Nie werden die vor Ort residierenden US-Verantwortlichen offiziell eine Unterfahrung ablehnen, um das “gute Einvernehmen” nicht zu gefährden. Doch von den entscheidenden Stellen in Koblenz oder den USA haben auch Sie keinerlei Akzeptanz erfahren. Die geplante Trasse ist zudem noch besser als eine vom Bund Naturschutz 1980 geforderte Linienführung, denn ihr fällt weder der Kletterfelsen “Frosch” – als Einzelbiotop unter FFH-Schutz - zum Opfer, noch wird das Naherholungsgebiet am Hergottsschrofen beeinträchtigt. Die neuesten Karten des Wasserwirtschaftsamtes zeigen auch, dass weit außerhalb des Überschwemmungsgebietes gebaut wird. Wenn der Kramertunnel jetzt nicht gebaut wird, dann kommt die Umgehung Oberaus früher. Und dann steht das Szenario, vor dem Sie vor Jahren gewarnt haben: Vor Garmisch und Partenkirchen enden vierspurige Straßen mit einem europaweitem Anschluß. Die kürzeste Verbindung über die Alpen dürfte ihre zahlreichen Nutzer finden. Wir wollen Sie nicht mundtot machen. Aber wir haben Angst, und wir wollen auch, dass Sie wissen, welche Verantwortung Sie mit einer Klage, die keinerlei Erfolg verspricht, auf sich laden. Dass Sie mit einer Klage das Projekt verhindern wollen, haben Sie erst vor kurzem in einer Versammlung angekündigt. |
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BN-Trasse zerstört Landschaftsschutzgebiet Auf den
ersten Blick scheint die von Dr. Keller vorgeschlagene Trasse durchaus
vernünftig. Doch wenn man wirklich Einblick nimmt, etwa in die Überschwemmungs-
oder Biotopkartierung dieses Gebietes, erkennt man die Mängel. |
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| Luftkurort | Garmisch-Partenkirchen trägt das Prädikat "Luftkurort". Das soll so bleiben. Dazu gehört unter anderem, dass sich unsere Gäste wohl fühlen, ungehindert von Abgasen die Luft genießen können und der Verkehr keine Lärmbelastung darstellt. Derzeit sind aber beide Ortsteile weit überdurchschnittlich und stark ansteigend mit Lärm, CO2 und anderen Schadstoffen, sowie daraus resultierenden Umweltproblemen belastet. |
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| Durchgangsverkehr | Der reine Durchgangsverkehr wird mitten durch die beiden Zentren geführt. Laut einer Zählung aus dem Jahr 2000 des Straßenbauamtes Weilheim beläuft sich der Verkehr auf den drei am meisten belasteten Straßen in Garmisch (Burg- und Zugspitzstraße, sowie „In der Schmölz“) auf durchschnittlich 12.568 Kfz pro Tag. In Partenkirchen beläuft sich der Verkehr – laut der gleichen Zählung – auf durchschnittlich 20.168 Kfz pro Tag auf den am meisten belasteten Straßen (Münchener, Mittenwalder und Hauptstraße). Ohne die beiden Tunnel schätzt das Straßenbauamt eine Steigerung von ca. 45 % für Garmisch bis zum Jahr 2015. Für Partenkirchen rechnet man mit einer Zunahme von ca. 15 % bis 2010 (Allerdings nur unter der Vorraussetzung eines bereits erbauten und dem Verkehr freigegeben Kramertunnels). Hingewiesen werden sollte auch auf die Anzahl der LKW, welche nicht unerheblich ist. Den von München her kommenden Transporten bleibt nämlich auf ihrem Weg in den Süden die Ostumfahrung und die Kufstein-Autobahn – welche schließlich mautpflichtig ist – erspart. Aber nicht nur für LKW, sondern auch für die hohe Zahl an PKW sind wir zu einer bequemen Alternative auf dem Weg in den Sommerurlaub nach Italien oder in die österreichischen Skigebiete geworden. Auf welchem Weg kommt man schon in knapp 3 Stunden von München nach Bozen? Die hohe Verkehrsbelastung, viele Verkehrsampeln mit langen Grünphasen in den Hauptrichtungen und die Breite der Hauptstraßen, bieten Kindern und älteren Menschen auf einigen Kilometern kaum eine Möglichkeit zur gefahrlosen Überquerung. Zudem sorgen unglückliche Linksabbiege-Schaltungen zu einer unübersehbaren Anzahl vermeidbarer Unfälle am Marienplatz, Sprangereck, Rathausplatz und auch an der Schornstraße. |
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| Warum jetzt? | Die Idee für eine Umgehungsstraße geht bis in die '70er Jahre zurück. Allerdings wären die Bemühungen der letzten 30 Jahre durch einen Beschluss der Bundesregierung, nämlich die Herabstufung der beiden Tunnelprojekte aus dem "vordringlichen Bedarf" beinahe zunichte gemacht worden. Durch die Bemühungen der Bürgerinitiative konnte dies verhindert werden. Der Kramertunnel verbleibt weiterhin im vordringlichen Bedarf, der Wanktunnel im weiteren Bedarf mit Planungsrecht. Nun gilt es weiterzumachen, damit der Bau des Kramertunnels in den nächsten fünf Jahren begonnen wird. Bis zur Vollendung könnte auch der Wanktunnel zur Baureife gelangt sein, um endlich das 2-Tunnel-Projekt abzuschließen und endlich wieder die Ruhe in unseren, an sich so beschaulichen Ort einziehen kann, die von allen Einwohnern und Gästen so heiß ersehnt wird. Wenn Sie noch mehr über die guten Gründe für die 2 Tunnel wissen möchten, schreiben Sie uns einfach. |
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© designweisser &
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