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Aktuell 2tunnel.de


 

Verhindert der Bund Naturschutz den Bau des Kramertunnels?

Von Margot Schäfer
Das Planfeststellungsverfahren für den Kramertunnel und der Einspruch des Bundes Naturschutz in Bayern war jetzt Thema des Gesprächs des Vorstands der Bürgerinitiative „2 Tunnel für Garmisch-Partenkirchen“ mit der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern in der Landeshauptstadt. Diplom-Ingenieur Helmut Schütz, Leiter des Gebietsreferats Oberbayern und Schwaben, und sein Mitarbeiter Stefan Scheckinger sprachen gegenüber den Initiativlern Klartext: „Wenn der Bund Naturschutz, wie angekündigt, im Dezember Klage einreicht, kann mit dem Kramertunnel Mitte März 2008 nicht begonnen werden.“ Das heißt, der Tunnel, für den ein enger Zeitplan, bei dem sich die Verfahren überlappen, ausgearbeitet wurde, wird keinesfalls rechtzeitig zur Ski-WM 2011 fertig.

Die von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Sondermittel sind aber an die Weltmeisterschaft gebunden. Natürlich stimme die Aussage des Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee, dass der Kramertunnel, eingestuft in den vordringlichen Bedarf, auch ohne das Sportereignis gebaut werden könne, stellte Schütz richtig, aber mit einem Etat von 50 Millionen Euro, der ihm für ganz Oberbayern und Schwaben jährlich zur Verfügung steht, könne ein solches Projekt auf absehbare Zeit nicht finanziert werden. „Die Ski-WM ist eine einmalige Chance für die dringend notwendige Umgehungstrasse ihres schönen Ortes. Versuchen Sie alles, dass diese genutzt wird“, erläuterte der Fachmann eindringlich. Der erwogenen Klage gibt er keinerlei Erfolgsaussicht, da alle naturschutzrelevanten Belange - „Wir bauen südlich des Kramertunnels weder in einem Naturschutz- noch in einem Überschwemmungsgebiet und für den Flächenverbrauch, ohne den nun mal kein Straßenbau möglich ist, sind Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen“ – bei diesem Projekt berücksichtigt sind.

Das zuständige Staatliche Straßenbauamt Weilheim war inzwischen schon im Grainauer Gemeinderat vorstellig und hat dort die Sachlage erläutert. In der nächsten Woche steht nun das Gespräch mit Dr. Andreas Keller an, der für den Bund Naturschutz die Gegenargumente zu der projektierten und raumgeordneten A-Linie (Portalausgang in Höhe Tierheim, Einmündung in die B23 am „Schuster-Woldan- Grundstück“) gesammelt hat. Bereits Ende 2006 hatte auch die Tunnelinitiative gemeinsam mit Vertretern der Lokalen Agenda 21 mehrmals das Gespräch mit den Naturschützern gesucht und sachlich die Argumente ausgetauscht. „Natürlich wäre die ursprüngliche Streckenführung unter dem Amerikaner-Gelände die bessere gewesen, aber inzwischen gab es eben einen schrecklichen 11. September 2001 und die Welt ist seitdem eine andere“, sind sich alle einig. Innenminister Günter Beckstein hatte sich persönlich in die Verhandlungen mit den US-Behörden eingeschaltet und den Durchbruch für die jetzige Lösung erreicht.

Nach dem Kramertunnel sieht die Baubehörde auch für die Oberauer Umfahrung und dann für den Wank-Tunnel –„hier müssen wir 2009 wieder in den vordringlichen Bedarf kommen“ - gute Chancen.

Der Vorstand der Tunnelinitiative hofft jetzt erst einmal. dass der Bund Naturschutz zu dem im Dezember gegebene Wort - „Wir werden nicht klagen, wenn wir das Kramer-Tunnel- Projekt damit gefährden“ – steht. Tausende Lärm- und Schadstoff- geplagte Einwohner und Touristen könnten dann endlich aufatmen.

 

Abbau Plakate 2TunnelNicht gerade eine Zierde für den Ort waren die gelben Tafeln, die von der Initiative an den beiden Bundesstraßen B 2 und B 23 im Ortsbereich angebracht waren. Dieser Kollateralschaden erschien uns im Kampf für die Umgehungen vertretbar. Im Hinblick auf das, was bisher erreicht wurde, und zur Verbesserung des Ortsbildes für die Besucher der Weltcup-Rennen beseitigten Hans Sedlmaier und Josef Ostler am 14.3.2007 die Schilder und das Transparent.
   
Bohrung am Weg zu St. Martin am Grasberg. Bohrarbeiten

Intensive Vorarbeiten für den Kramertunnel.

Sogar am Sonntag in Dunkelheit laufen die Probebohrungen am Weg zu St. Martin am Grasberg (beim "Magnetbaum"), um den Wunschtermin 2011 realisieren zu können. Probleme bereitet dabei die erforderliche Wasserversorgung, weshalb Transporte per LKW und Unimog notwendig sind.

   
25.09.06
Planung des Kramertunnels durch die ILF

Das Unternehmen
ILF Beratende Ingenieure (ILF) ist ein international tätiges Ingenieur- und Beratungsunternehmen. Mit ihren Leistungen unterstützt ILF anspruchsvolle Kunden bei der Realisierung bedeutender Industrie- und Infrastrukturprojekte. Die ILF ist heute eines der führenden Ingenieurunternehmen weltweit.
In den Hauptstandorten Innsbruck und München und mehr als 20 Niederlassungen und Tochtergesellschaften weltweit entwickeln und realisieren über 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreiche Projektlösungen für ihre internationalen Kunden. Die Büros der ILF sind nach ISO 9001 zertifiziert.

Tunnel und Kavernen
Durch die zunehmende Verdichtung unserer Siedlungsräume und zur Schonung unseres Lebensraumes ist es notwendig, Verkehrswege und Betriebsanlagen vermehrt untertage zu errichten.
Entscheidend für das Gelingen eines Projektes ist die Wahl eines technisch sicheren Bauverfahrens und das Streben nach größtmöglicher Wirtschaftlichkeit. ILF Beratende Ingenieure hat das fachliche Know-how und die langjährige Projekterfahrung, um die Kunden bei der Festlegung der Baumethode professionell zu beraten.
In den mehr als drei Jahrzehnten konnte ILF Ingenieurleistungen für herausragende Projekte erbringen. Insgesamt wurden von ILF bereits mehr als 1000 km Tunnelbauwerke geplant bzw. in der Realisierung betreut.

Das Projekt Kramertunnel
Bereits im Mai 2005 erhielt die ILF Beratende Ingenieure vom Straßenbauamt Weilheim, Deutschland den Planungsauftrag für die Verlegung der B23 westliche von Garmisch-Partenkirchen - Abschnitt Kramer Tunnel. Der Auftrag inkludiert die geologische Bearbeitung für die Planfeststellung mit Kartierung, Quellerhebung, Ausschreibung und Betreuung von Bohrarbeiten die Genehmigungsplanung für die Strecke und den Tunnel.
Der als 1-röhriger Straßentunnel mit begleitendem Rettungsstollen geplante Kramertunnel soll Garmisch im Nordwesten umfahren. Das Tunnelbauwerk mit einer Länge von 3 577 m wird aus hydrogeologischer Sicht als äußerst anspruchsvoll eingestuft. Nach erfolgter Fertigstellung der Baugrunderkundung laufen derzeit die geologisch-hydrogeologischen Auswertungen und die Planungsarbeiten in der Strecken- und Tunnelplanung.


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08.08.2006
Bericht aus der Kabinettssitzung:

Bayern unterstützt Ausbau des Wintersportzentrums Garmisch-Partenkirchen zur Ski-WM 2011 / Stoiber: „Garmisch-Partenkirchen soll eines der besten Wintersportzentren der Alpen sein“ / Umfahrung mit dem Kramertunnel soll rechtzeitig zur Ski-WM fertig gestellt sein.
weiter unter Presse & Bilder: hier geh's weiter

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31.07.06

Kramer-Tunnel bringt neue Wege ins Skigebiet
Gemeinderat für die A-Linie


Garmisch-Partenkirchen - Vollgas lautet die Devise in Garmisch-Partenkirchen.
Denn wenn auch nur die kleinste Chance existieren sollte, dass der Kramertunnel im Januar 2011 fertig sein könnte, dann wollen die Gemeinderäte in keinem Fall diejenigen sein, die sich etwas vorzuwerfen haben, wenn es nicht klappt. Auf die so genannte A-Linie (wir berichteten) haben sich die Verantwortlichen mittlerweile auch mit den US-Behörden so weit verständigt, dass das Projekt Erfolg versprechend aussieht.

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20.07.06
Ortsumgehung für Garmisch!

Beckstein einigt sich mit US-Behörden über Trasse

Garmisch-Partenkirchen - Der Weg für den Bau einer Ortsumfahrung von Garmisch-Partenkirchen ist frei. Nach Angaben der Staatskanzlei vom Mittwoch in München konnte Innenminister Günther Beckstein (CSU) mit den US-Behörden eine Einigung über die Trasse erzielen. Danach stellen die US-Behörden die Flächen für den Straßenbau zur Verfügung. Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sagte, das Ergebnis sei ein großer
Durchbruch für Garmisch- Partenkirchen und die dort stattfindende alpine Ski-WM 2011. Bürgermeister Thomas Schmid (CSU) sprach von einem „grandiosen Tag“ für seine Gemeinde.
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  2Tunnel feiertDie Akteure der Bürgerinitiative 2Tunnel feiern die Nachricht von der Einigung mit den US-Behörden.
von links: Hans Sedlmaier, Margot Schäfer, Tanja Brinkmann vom Tagblatt, Josefine Holzner, Max Zitzmann und Uschi Kössel.
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27.05.06 „Opfer“ wehren sich gegen Schwerlastverkehr
Bürgerinitiativen wollen grenzübergreifend Verkehrsprobleme gemeinsam angehen.
 

„Wir müssen das Verkehrsproblem als Ganzes sehen, da sitzen Bayern und Tirol in einem Boot.“ Für Fritz Mitterbauer, Vorsitzender des Vereins „Alpentransit Außerfern“ (ATA), ist das der Grund, warum die Bürger- und Verkehrsinitiativen aus Garmisch-Partenkirchen, Oberau, Scharnitz und dem Außerfern zusammenarbeiten sollten.
Elmauer fühlt sich ausgeliefert
Sich kennen lernen, Erfahrungen austauschen und Ideen sammeln – das war das Ziel des ersten gemeinsamen Treffens, das auf Initiative von Kai Elmauer aus Ehrwald zustande kam. „Ich gehöre zu denen, die sich dem wachsenden Verkehr ausgeliefert fühlen und aus der Situation des Opfers heraus möchten“, sagte der Diplom-Forstwirt und stellte das auf einer Idee von ATA basierende „Projekt zur Verbesserung der regionalen

Verkehrssituation im Außerfern, Seefelder Plateau und Werdenfelser Land“ vor. Einiges an Vorarbeit hat Projekt-Koordinator Elmauer schon geleistet.
Er führte Gespräche mit Entscheidungsträgern und gewann das EU-Förderprogramm „Euregio“ als Träger. Elmauers Ziel: „Ende 2006 möchte ich dort ein halbes Dutzend Ideen und Förderanträge einreichen“. Vorangehen sollten eine Stärken- und Schwächen-Analyse sowie zwei grenzüberschreitende

Workshops. Dass es durchaus gemeinsame Ansatzpunkte bei der angestrebten Verbesserung von Verkehrssituation und Lebensqualität gibt, wurde in der regen Diskussion klar.„Der zunehmende Schwerlastverkehr ist unser Hauptproblem“, betonte Stefan Draxl von der Initiative „Ortsumfahrung Scharnitz“. Eine von den Anwesenden einstimmig bestätigte Aussage, die durch eine Verkehrserhebung der „Bürgerinitiative zur Verkehrsentlastung Oberau“ (VEO) zusätzlich untermauert wird. Unterhalb des Ettaler Berges sei vor einem Vierteljahr eine Messanlage installiert worden, die eindeutiges Zahlenmaterial hinsichtlich Geschwindigkeit und Länge der Fahrzeuge liefere, erklärte VEO-Sprecher Georg Kuba: „Wir haben mit einer extremen Lkw-Zunahme am Ettaler Berg zu tun.“ Kopfschütteln erntete daher auch der Bericht von Ursula Kössel von der „Initiative 2Tunnel für Garmisch-Partenkirchen“, dass bislang von offizieller Seite eine Zunahme des Lkw-Verkehrs bestritten werde. Am Ende des Abends hatten sich zwei Projektziele herauskristallisiert: Man möchte mehr Güterverkehr auf die Schienen bringen und Touristen überzeugen, mit Bahn oder Bussen anzureisen. Ute Leitner

Interessierte können mit Elmauer Kontakt aufnehmen; Email: kai.elmauer@elmauer.com oder über Peter Keller, Euregio-Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 16, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/969044.

Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 27.5.2006

 

 

Mit Bestürzung haben wir vom Tod unseres Gründungsmitglied Herrn Weisser erfahren.
Herr Weisser hat die 2Tunnel Initiative gestalterisch und ideenreich zu seinem Erfolg verholfen. In tiefer Trauer und mit persönlicher Anteilnahme

Der Vorstand und alle seine Mitglieder


 

Infos vom Straßenbauamt Weilheim: Kramertunnel   Kramertunnel-Technik   Lageplan

 

 
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Straßenbauamt Weilheim: Eine der Bürgerinitiative vorliegende Information des Straßenbauamtes Weilheim vom Juli 2004 gibt Aufschluss über Ziele und Notwendigkeiten der beiden Tunnelprojekte, sie klärt ferner auf über aktuelle Verkehrszahlen und prognostiziert die Steigerung derselben mit und ohne Tunnelprojekte bis zum Jahr 2010 (Partenkirchen), sowie 2015 (Garmisch) und gibt schließlich noch einen Überblick zu technischen, finanziellen und entwicklungsge-schichtlichen Daten.
Im Folgenden sei nun das Wichtigste aus dieser Information wiedergegeben:

Kramertunnel, B 23

Ziel der Baumaßnahme sei die Entlastung des Ortskernes von Garmisch, insbesondere der Burg-, Promenaden- und Zugspitzstraße, sowie des Marienplatzes. Durch den Kramertunnel solle der Ort einerseits vom Durchgangsverkehr Richtung Grainau/Eibsee und zur Bundesgrenze Griesen und andererseits vom Ziel- und Quellverkehr zu den Ski- und Wandergebieten im Süden des Ortes befreit werden.

Die Verkehrszahlen des Straßenbauamtes aus dem Jahr 2000 sprechen Bände:
- Burgstraße: 13.834 Kfz/24 h
- Zugspitzstraße: 12.505 Kfz/24 h
- In der Schmölz: 12.365 Kfz/24 h
Sollte der Kramertunnel bis zum Jahr 2015 gebaut sein, so schätzt man einen täglichen Durchgangsverkehr von 8.900 Kfz/24 h, für den Wochenend- und Reiseverkehr sogar bis zu 14.000 - 15.000 Kfz an einem Tag!

Die gesamte Länge der Baumaßnahme beträgt 5.200 Meter, wobei 3.577 Meter auf den Tunnel und 336 Meter auf eine Einhausung im U.S.-Gebiet entfallen. Außerhalb und innerhalb des Tunnels wird eine einbahnige Bundesstraße mit einer Fahrbahnbreite von 7,50 Meter gebaut werden. Im Tunnel kommen außerdem noch beidseitige Notgehwege mit einer Breite von je einem Meter hinzu.

Außer dem Tunnel müssen – laut der Information – noch folgende „Ingenieurbauwerke“ errichtet werden:
1. Eine Brücke über die alte B 23
2. Eine Brücke über die GVStr. zur Maximilianshöhe
3. Die Unterführung eines Reitweges
4. Eine Brücke über die Loisach

Die Gesamtkosten der Maßnahme (Stand: April 1997) betragen ca. 68,2 Mio. €, wobei 66,5 Mio. € auf die Baukosten selbst und 1,7 Mio. € auf die Grunderwerbskosten entfallen sollen.


Wanktunnel, B 2

Der Wanktunnel dient zur Entlastung der Durchfahrt im Ortsteil Partenkirchen vom Durchgangsverkehr aus und in Richtung Mittenwald/Innsbruck.

Auch hier verdeutlichen die Verkehrszahlen aus dem Jahr 2000 die Notwendigkeit:
- Münchener Straße: 21.695 Kfz/24 h
- Hauptstraße: 19.422 Kfz/24 h
- Mittenwalder Straße: 19.388 Kfz/24 h


 
2 Tunnel feiert:

Anlässlich des Erfolges der Wiederaufnahme des Kramertunnels in den vordringlichen Bedarf hatte Hans Sedlmaier die Mitglieder der Initiative "2 Tunnel für Garmisch-Partenkirchen" zu einem Gartenfest geladen. Vor seinem schönen Werdenfelser Bauernhaus aus dem Jahr 1808 in der von-Müller-Straße hatte die Sanitätskolonne Garmisch ein Zelt aufgebaut. Für das leibliche Wohl sorgten neben dem Gastgeber u.a. Hans Vierthaler und Luis Baudrexl. Dabei bot sich die Gelegenheit, Sedlmaiers Geflügel am Garmischer Schafstall zu besichtigen. In dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist auch die Garmischer "Haarstube" noch vorhanden. Dies sind vier gewölbte Räume, in denen der Flachs auf speziellen Öfen von den Bewohnern der vier Garmischer Ortsteile "Lain", "Dorf", "Gries" und "Rain" in festgeschriebener Reihenfolge gedörrt wurde. Der Vorsitzende Max Zitzmann berichtete über den Besuch einer Abordnung der Initiative im Straßenbauamt Weilheim. Dort hatte am Vormittag H. Werner Hüntelmann die vorliegende Planung und die noch vorhandenen Probleme erläutert.

 

 
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Bundesverkehrs-
wegeplan
Bundesverkehrswegeplan: Verbesserungen für Bayern erreicht [04.05.2004]

Zur abschließenden Beratung des neuen Bundesverkehrswegeplans im Verkehrsausschuss am morgigen Mittwoch erklären der Landesgruppenvorsitzende Ludwig Stiegler sowie die beiden verkehrspolitischen Sprecher der bayerischen SPD-Landesgruppe, Heinz Paula (Augsburg) und Heidi Wright (Main-Spessart):
„Die bayerische SPD-Landesgruppe hat gegenüber dem ursprünglichen Entwurf noch weitere Verbesserungen für die Verkehrsinfrastruktur in Bayern erreichen können. Mit Änderungsanträgen sorgen wir dafür, dass zwei wichtige Schienenprojekte realisiert werden können: Es handelt sich dabei um die Strecke München-Mühldorf-Freilassing sowie um die Ausbaustrecke von München über Lindau zur deutsch-österreichischen Grenze. Das ist ein positives Signal für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr.
Ebenfalls auf unsere Initiative hin werden drei wichtige Straßenbauprojekte neu in den vordringlichen Bedarf aufgenommen: Höchste Priorität haben damit unter anderem jetzt auch die Ortsumfahrung Neumarkt/St. Veit (B 299) sowie die Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen (Kramer-Tunnel) und das Projekt B 19 Fischen (Entlastungstunnel).
Um sinnvolle und dringend notwendige Maßnahmen finanzieren zu können, haben wir Mittel umgeschichtet und uns von überflüssigen Projekten wie etwa dem Ringschluss der Autobahn im Münchner Süden verabschiedet. Angesichts der knappen Gelder ist hier eine eindeutige Prioritätensetzung erforderlich.

http://www.spdbayern.de/servlet/PB/menu/1019444/1500652.html


 
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Aktuelle Rahmenbedingungen für den Bau
der Tunnels durch Kramer und Wank

Erster großer Erfolg:

Der geplante Bau der Umgehungsstraßen von Garmisch und Partenkirchen mit Tunnels durch Kramer und Wank betrifft die Bundesstraßen B 23 und B 2. Ausbau und Erweiterung des Bundesstraßennetzes ist durch das Fernstraßenausbaugesetz (FstrAusbauG) geregelt. Demnach dürfen Baumaßnahmen im Regelfall nur erfolgen, wenn das Vorhaben im Bedarfsplan enthalten ist, den der Bundestag als Gesetz beschließt. Grundlage dafür ist der Bundesverkehrswegeplan (BVWPl), eine Aufstellung der Maßnahmen gegliedert nach Dringlichkeit.
In der am 2. Juli 2003 von der Bundesregierung verabschiedeten Version des BVWPl waren beide Ortsumgehungen enthalten, allerdings in der Einstufung „weiterer Bedarf“, was bedeutete, dass beide Maßnahmen im Zeitraum 2004 – 2015 nur zur Beplanung, aber nicht zur Realisierung vorgesehen waren. Für die Vorlage der Bedarfspläne zur Festlegung als Gesetze wurde der BVWPl in den Verkehrsausschüssen überarbeitet. In diesem bisher unveröffentlichten aktuellen Stand des BVWPl ist nun der Kramertunnel als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft und für seinen Ausbau werden im o. g. Zeitraum 68,5 Mio. € bereitgestellt.

 
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Noch ist es aber nicht geschafft!
Über die vom Verkehrsausschuß nach Bundesländern getrennt erarbeiteten Vorschläge erfolgt Anfang Mai eine erste und Ende Mai 2004 eine Schlußberatung. Anschließend werden die Bedarfsgesetze erarbeitet, über die das Kabinett und nach parlamentarischer Beratung der Bundestag voraussichtlich Mitte 2004 abstimmen.

 
Auch dann ist es noch nicht geschafft! Der Bau des Kramertunnels erfordert sicher mehr an Finanzmitteln als die bereitgestellten 68,5 Mio. € des Bundes. Ein Baubeginn dürfte erst dann vorgenommen werden, wenn die gesamte Finanzierung gesichert ist. Es ist den Verantwortlichen beim Land Bayern und beim Bund weiterhin deutlich zu machen, dass die Umgehungen dringend erforderlich sind. Einen enormen Schritt zur Realisierung könnte die Vergabe der alpinen Ski-WM 2009 für Garmisch-Partenkirchen bedeuten.
 
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